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Endlich sind klare Worte zu vernehmen. Das Gericht kommt «nicht
um den Eindruck herum, dass die heute 'einsichtige' Haltung vorab
taktischen Überlegungen entspricht». Anfang Mai 1998,
bei der Verhandlung vor Obergericht, hatte Hammerskin Pascal Lobsiger,
Organisator des Angriffes auf das Hochdorfer «Festival für
Völkerfreundschaft», wieder einmal ein schönes Müsterchen
rechtsextremer Distanzierungsfabeln geboten: Er habe nur als «Securitas»
an einigen Hammerskin-Konzerten in der Westschweiz teilgenommen,
behauptete er. Daniel Schweizers Dokumentarfilm «Skin or die»
zeigt jedoch, dass Lobsiger wie auch der Mitangklagte Hermann Legenstein
bei mehreren Konzerten als Mitglieder der «Hammerskin-Security»,
also des internen Sicherheitsdienstes, agierten. Zeichen also, dass
sie weiterhin das Vertrauen ihrer Kameraden geniessen.
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