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Sempach
LU, 24. Februar 2010 |
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Der Amtstatthalter
von Sursee verurteilt zwei Rechtsextremisten wegen verbotenen Waffentragens
zu Bussen von 350 beziehungsweise 500 Franken Busse, der eine stammt
aus Kalthäusern TG, der andere aus Troistorrents VS, der eine
hatte ein Sturmgewehr mit sich geführt, der andere eine Teleskoprute.
Ende Juni 2009 hatte die Luzerner Kantonspolizei vier Teilnehmer des
Rechtsextremisten-Aufmarsches an der Schlachtfeier angehalten und
verzeigt. In der Untersuchung zeigte sich jedoch, dass die "Bewaffnung"
von zwei Beschuldigten im Tragen von Gürteln mit grossen Schnallen
bestanden hatte. Der Amtsstatthalter verurteilt auch drei junge Männer
wegen Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot. Sie hatten gegen
den Rechtsextremisten-Aufmarsch demonstriert. |
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Biel,
21. Februar 2010 |
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Der SP-Nationalrat
Ricarco Lumengo erhält - gemäss seinen Angaben - über
hundert rassistische Mails, nachdem bekannt wurde, dass gegen ihn
eine Strafverfahren wegen Wahlfälschung läuft. Lumengo bestreitet
den Vorwurf der Wahlfälschung, akzeptiert aber jenen des Wahlfangs.
Auf ihrer Homepage fordert die Autopartei, die schon mehrmals grobschlächtig
gegen Lumengo hetzte, den sofortigen Rücktritt als Nationalrat.
Ferner müsse ihm "das Schweizer Bürgerrecht entzogen
und seine unverzügliche Ausschaffung" vollzogen werden.
Gegenüber der Zeitung "Sonntag" berichtet Lumengo:
"Jedes Mal, wenn ich in der Presse bin, erhalte ich rassistische
Zuschriften." |
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Kanton
Bern, 18. Februar 2010 |
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Die Wochenzeitung
WOZ veröffentlicht meine Recherche, wonach alle drei PNOS-KandidatInnen,
die sich an den Grossratswahlen beteiligen, vorbestraft sind. Bekannt
war, dass sowohl Denise Friedrich wie Dominic Lüthard einschlägige
Erfahrungen haben. Nicht bekannt war, dass auch der dritte Pnos-Kandidat
einen Tolggen im Reinheft hat.. Raphael Würgler gehörte
zu jenen rund zwanzig Rechtsextremen, die Ende Oktober 2004 die ersten
eintreffenden TeilnehmerInnen einer Demonstration gegen Rassismus
in Willisau angegriffen und vertrieben haben. Bei einer Hausdurchsuchung
fanden die Polizisten beim heute 23-jährigen Schreiner auch rechtsextremes
Propagandamaterial. Dieses wurde später eingezogen und vernichtet.
Anfang Juni 2005 verurteilte ihn das Amtsstatthalteramt Willisau wegen
Landfriedensbruchs und verbotenen Waffenbesitzes zu einem Monat Gefängnis
bedingt und zu einer Busse von 800 Franken. "Konsequente Ausländerrückführung"
verlangt die Pnos im Wahlkampf und zielt damit - wie die SVP - auf
"kriminelle Ausländer". In ihren eigenen Reihen gilt
offenbar eine andere Regel: Rechtskräftig Verurteilte gehören
ins Parlament. |
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Flaach
ZH, 14. Februar 2010 |
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Die "SonntagsZeitung"
meldet, dass die "Union des organisations musulmans de Genève"
gegen SVP-Nationalrat und "Schweizerzeit"-Herausgeber und
Chefredaktor Ulrich Schlüer eine Strafanzeige wegen Widerhandlung
gegen die Rassismus-Strafnorm eingereicht haben, dies weil Schlüer
Mitte November 2009 in der "Schweizerzeit" einen Text des
Thurgauer SD-Präsidenten Willy Schmidhauser veröffentlichte,
worin dieser unter anderem schrieb: "Die Einwanderung und Einbürgerung
von noch mehr Muslimen muss sofort überdacht werden. Da der Koran
verbindlich ist, bliebt meines Erachtens nur die Massenheimschaffung
der Muslime - andernfalls wird unser Land und Volk zerstört werden,
auf dem Wege 'zurück ins Mittelalter'." |
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Sempach
LU, 8. Februar 2010 |
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Die SVP des
Kantons Luzern lanciert eine Petition für die Beibehaltung der
Sempacher Schlachtfeier in der bisherigen Form. In der Begründung
bezeichnet sie die Rechtsextremisten, die seit 2003 im offiziellen
Umzug mitlaufen und seit einigen Jahren unmittelbar nach der offiziellen
Feier eine eigene Feier abhalten, als "junge Patrioten",
die von Linken als "Rechtsextreme" verschrien würden.
Die Juso stellt daraufhin in einem Comminiqué fest: "SVP
stellt sich vor Neonazis". |
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Kommentar:
In der Tat ist es bemerkenswert, dass der SVP - insbesondere aber
der SVP des Kantons Luzern - immer wieder die Nähe zu rechtsextremen
Gedankengut, bzw. die Zusammenarbeit mit oder auch die Inschutznahme
von Rechtsextremisten nachgewiesen werden kann.
Siehe die nachfolgenden Texte: |
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Rechts
in der SVP und weiter rechts |
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"Es
ist mir eine Ehre" |
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Flecken
auf der SVP-Weste |
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Sitten,
2. Februar 2010 |
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Das Kantonsgericht
bestätigt sechs Verurteilungen wegen Widerhandlung gegen die
Rassismus-Strafnorm gegen die verantwortlichen Organisatoren des Naziskin-Konzertes
in Brig-Gamsen (17. September 2005). Von Schuld und Strafe freigesprochen
werden die sechs weiteren Angeschuldigten, die gegen das erstinstanzliche
Urteil rechtzeitig Appelation eingereicht hatten. Zwek von ihnen,
weil die Anklageschrift ihre Tatbeteiligung nicht rechtsgenüglich
umschrieben hatte. |
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Kritik
des erstinstanzlichen Urteils |
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