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Meldungen zu Rechtsextremismus
und Rassismus in der Schweiz, März 2009 |
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Oberriet SG, 27.
März 2009 |
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Die Gemeindeversammlung
lehnt zum dritten Mal das Einbürgerungsgesuch eines behinderten
Mannes und seiner Mutter albanischer Herkunft ab. In der Diskussion
spricht ein Redner von einem «bitteren Beigeschmack» bei
Leuten aus Albanien. Einer ginge ja noch, seien aber drei zusammen,
«haben wir das Puff.» Die örtliche SVP-Präsident
behauptet, dass die Art wie der Behinderte auftrete, "nicht unserer
Kultur" entspreche und dass er das Gesuch zum dritten Mal stelle,
sei "Zwängerei". Die Redner, die sich gegen die Einbürgerung
aussprechen, werden jeweils mit lautem Klatschen verabschiedet. Die
Versammlung lehnt beide Einbürgerungen sehr deutlich ab. Gegen
die vorangangenen Ablehnungen hatten Mutter und Sohn jeweils Rekurs
erhoben und jeweils Recht erhalten. Die zuständige St. Galler
Regierungsrätin hat bereits in Aussicht gestellt, dass sie allenfalls
eine Einbürgerung anordnen werde. |
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Neuenburg, 14. März
2009 |
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Die SP-Stadträtin
Valérie Garbani pöbelt betrunken in einer Bar den Barkeeper
an: "He, Neger, gibt mir was zu trinken". Später wird
die Politikerin, die sich auch sonst unflätig aufführt,
von Polizisten abgeführt. Zwei Tage später tritt die Politikerin,
die schon mehrmals wegen Eskapaden in Angetrunkenheit aufgefallen
ist, von ihrem Amt zurück. |
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Burgdorf BE und
Bern, 8. März 2009 |
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Rund 100 bis 150 RechtsextremistInnen
demonstrieren überraschend vor dem Bundeshaus. Die Kundgebung
gegen die Rassismus-Strafnorm hätte zuerst in Burgdorf stattfinden
sollen, angemeldet und als Umzug durch die Altstadt. Nach Gegendemo-Aufrufen
der Antifa erlaubt der Gemeinderat nur noch eine Platzkundgebung auf
einem Parkplatz am Rande der Altstadt. Daraufhin lotst die Partei
die anreisenden TeilnehmerInnen insgeheim nach Bern. Vor dem Bundeshaus
beginnt Dominic Lüthard die Kundgebung mit der Aussage: "Kameradinnen,
Kameraden, wir sind hier angelangt, wo wir eines Tages die Macht übernehmen
werden." Nach Ansprachen von Lüthard und Michael Vonäsch
laufen die TeilnehmerInnen zurück zum Sammelpunkt beim Bärengraben,
wo Lüthard die Demo auflöst, mit den Worten: "Wir hoffen,
dass wir (im Bundeshaus) schon bald Einsitz haben, um den fetten Sesselfurzern
einmal in den Arsch zu treten." |
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09.
März 2009 Beobachter unerwünscht |
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26.
Februar 2009 Burgdorf: PNOS darf demonstrieren |
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