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Willisau LU, 29.
Februar 2008 |
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Der PNOS-Sektionsvorsitzende
MIchael Vonäsch kündigt seine Kandidatur für die Einbürgerungskommission
an. Bei einer Wahl will er, so erklärt er in einem Interview
mit dem Privat-TV-Sender "Tele Tell", "diesen kulturfremden
Ausländern das Bürgerrecht einfach verweigern. Die haben
das nicht verdient. Fertig". |
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Gründung
der PNOS-Sektion Willisau |
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Günsberg SO,
29. Februar 2008 |
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Der PNOS-Gemeinderat
Dominic Bannholzer tritt von seinem Amt als Gemeinderat zurück,
da er den Wohnort gewechselt hat. Er war seit April 2005 im Amt und
für das Ressort "Öffentliche Sicherheit" zuständig.
Bereits im vergangenen Herbst hat auch die PNOS-Sektion "Solothurn"
ihre Aktivitäten eingestellt, dies nachdem Bannholzer wegen Meinungsverschiedenheiten
aus dem PNOS-Bundesvorstand ausgeschieden war. Gegenüber der
"Basler Zeitung" erklärt Bannholzer, er werde weiterhin
PNOS-Mitglied bleiben. |
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Luzern, Mitte Februar
2008 |
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Mitglieder des Stadtparlamentes
erhalten eine sechsseitige Zuschrift der "BCS Besorgte Christen
Schweiz". Das Traktat endet mit der Frage "Haben wir Chrisus-,
Landes- und Demokratie-Verräter in dn obersten Positionen in
Kirche und Politik? Kollaborateure im Dienste der Scharia?".
Darüber stehen die Fotos des Luzerner Stadtpräsidenten Urs
W. Studer und des Katholischen Bischofes Kurt Koch. Bereits vor einem
Jahr versandten die Besorgten Christen Schweiz ein muslimfeindliches
Flugblatt. |
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Emmental, 10. Februar
2008 |
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Die Partei National Orientierter
Schweizer PNOS gründet eine Sektion Emmental. Anwesend sind rund
50 Personen, mehrheitlich junge Männer. Sektionspräsident
wird Markus Martig. Dieser verkehrt bereits seit mehreren Jahren in
neonazistischen Zusammenhängen. Im Programm der Emmentaler Sektion,
die sich in "Frontalopposition zum herrschenden liberalkapitalistischen
System» sieht, finden sich mehrere rassistische Passagen. So
sollen nur Menschen eingebürgert werden können, «welche
mit unserem Volk kulturverwandt» seien. |
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PNOS-Sektion
Emmental gegründet |
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Budapest, 9. Februar
2008 |
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An einer Kundgebung zu
Ehren der Waffen-SS nimmt auch eine Schweizer Delegation teil. Angekündigt
hatte die Teilnahme ein junger Ostschweizer (rund 20 Jahre) alt, der
unter dem Pseudonym "Division Schweiz" seit über zwei
Jahren selbstproduzierte Videoclips von rechtsextremistischen Veranstalungen
im Netz verbreitet. |
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Schweizer
bei Waffen-SS-Gedenken |
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Bern, 4. Februar
2008 |
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Die Bundesanwaltschaft
verbreitet die Meldung, dass sie Ende Januar eine Person verhaftet
habe, die dringend verdächtig werde, am 1.August 2007 auf dem
Rütli eine Sprengpetarde gezündet zu haben. Wegen der festgestellten
materialtechnischen Zusammenhänge ist die Strafuntersuchung auch
auf die Sprengstoffanschläge gegen die Briefkästen mehrerer
Innerchweizer PolitikterInnen ausgedehnt worden. Die Medienmitteilung
der Bundesanwaltschaft brilliert durch ihre geringe Aussagekraft,
weder Alter noch Wohnsitz/Region sind ersichtlich. Ebenso ist unklar,
ob die Person auch des Brandanschlages auf eine Antifa-Veranstaltung
in der Reithalle verdächtig wird oder nicht. Nur aus der französischsprachigen
Version ("un suspect") geht zweifelsfrei hervor, dass die
verhaftete Person männlichen Geschlechtes ist. Die Bundesanwaltschaft
will "im jetzigen Zeitpunkt keine zusätzliche Informationen
zum Verfahren" abgeben. |
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