|
|
  
|
 
| |
 |
Meldungen zu Rechtsextremismus
und Rassismus in der Schweiz, Oktober 2007 |
| |
|
| |
|
| |
| Schweiz/Luzern, Ende
Oktober 2007 |
| Die Schweizer Neonaziband "Amok", die zum Umfeld des
internationalen Naziskinnetzwerks "Blood and Honour" gehört,
veröffentlicht ihre erste CD, betitelt "Verbotene Wahrheit".
In mehreren Lieder verstösst die Band offensichtlich gegen
die Rassismus-Strafnorm, beispielsweise durch die Aufforderung "hängt
den Nigger auf" oder durch die Leugnung des Holocausts ("Der
Holocaust ist Lüge, gebt doch endlich auf" und auch "Ihr
habt sie nur erfunden, eure sechs Millionen.") Dem Inhaber
dieser Homepage stellt die Band einen gewaltsamen Tod in Aussicht.
In einem Liedrefrain heisst es: "Hans Stutz hier kommt
ein kleiner Gruss, von den Feinden aus dem Untergrund die
man besser beachten muss. Hans Stutz hast du es gecheckt,
du musst dich nicht verwundern wenn einst ein Messer in deinem
Rücken steckt. In deinem Rücken steckt." |
| |
| Solothurn/Langenthal
BE, 19. Oktober 2007 |
| Das Solothurner
Obergericht bestätigt ein Urteil der Vorinstanz, wonach der Langenthaler
PNOS-Stadtparlamentarier Tobias Hirschi nicht gegen die Rassismus-Strafnorm
verstossen habe, sich jedoch des Landesfriedensbruch schuldig gemacht.
Das Gericht verhängt eine Busse von 980 Franken bedingt auf zwei
Jahre.Hirschi hatte im Langenthaler PNOS-Blatt "Morgenrot"
ein Bild veröffentlicht, das eine jüdische Weltverschwörung
behauptete. Verurteilt wird Hirschi hingegen wegen Landfriedensbruch,
da er am 1. Mai 2005 in Solothurn Teilnehmer einer unbewilligten und
von der Polizei aufgelösten Kundgebung der Helvetischen Jugend
war. |
| Tobias
Hirschi - Antisemitisch, aber nicht strafbar |
| |
| Genf, 6. Oktober
2007 |
| Rund 50 Personen, meist
im Alter zwischen 16 und 25, nehmen an einer Saalkundgebung "Gegen
den Rassismus gegen Weisse" der Genfer Sektion der Jeunesses
Identitaires teil. Auf ihrer Homepage berichtet die Sektion, dass
auch Unterschriften für die "Minarett-Verbots-Initiative"
gesammelt worden, wie auch Bücher und Broschüren verkauft
worden seien. Als erster Redner stellt Arnaud Borella die serbenfreundliche
Organisation "Solidarité Kosovo" vor. Weiter sprechen
Jean-David Cattin, Verantwortlicher der Genfer Sektion, wie auch Pierre
Graillard, der neue Präsident der in Nizza gegründeten Organisation,
die in mehreren französischen Städten Sektionen besitzt. |
| |
| > top |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|