| Sax SG, 25. November
2006 |
| Rund 150 Rechtsextremisten
besuchen ein Konzert, das zuerst im Raum Bern/Grenchen geplant war.
Die Polizei kontrolliert die Eintreffenden und überwacht das
Konzert. Die beiden Mitglieder des Duos "Frei & Stolz",
gegen die eine Einreisesperre verhängt worden war, werden umgehend
ausgeschafft. Während des Konzertes kommt es - gemäss späteren
Einträgen im Forum von Blood and Honour Schweiz - zu einer Abrechnung
mit einem missliebigen Szenemitglied. Die Angreifer werfen ihm unter
anderem eine angebliche jüdische Herkunft vor. |
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| Solothurn, 20. November
2006 |
| Das Richteramt Solothurn-Lebern
spricht den Langenthaler PNOS-Parlamentarier Tobias Hirschi frei vom
Vorwurf der Widerhandlung gegen die Rasissmus-Strafnorm. Hirschi hatte
im Langenthaler PNOS-Blatt "Morgenrot" ein Bild veröffentlicht,
das eine jüdische Weltverschwörung behauptete. Verurteilt
wird Hirschi hingegen wegen Landfriedensbruch, da er am 1. Mai 2005
in Solothurn Teilnehmer einer unbewilligten und von der Polizei aufgelösten
Kundgebung der Helvetischen Jugend war. |
| Tobias
Hirschi - Antisemitisch, aber nicht strafbar |
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| Grenchen SO, 19.
November 2006 |
| Die "Sonntagszeitung"
berichtet, dass für das kommende Wochenende (25. November) im
Grossraum Grenchen ein Neonazi-Konzert geplant ist. Angekündigt
sind mehrere Gruppen, doch namentlich genannt wird nur das deutsche
Duo "Frei & Stolz". |
| Neonazis
planen Konzert |
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| Châtel-Saint-Denis/Rumänien,
11. November 2006 |
| Die Zeitung "La Gruyère"
berichtet, dass der Holocaust-Leugner René-Louis Berclaz in
Rumänien verhaftet worden sei und gegen ihn wegen Waffenschmuggel
und Bildung einer faschistischen Organisation ermittelt würde. |
| Holocaust-Leugner
Berclaz in Rumänien verhaftet |
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| Glarus, 4. November
2006 |
| Die Juso veranstalten eine
Protestkundgebung "Schlafen gegen Rechtsextremismus" und
wollen damit auf die schlafende Regierung in Sachen Rechtsextemismus
hinweisen. Auf dem Rathausplatz versammeln sich rund 35 Personen.
Gegen zwei Uhr nachmittags erscheinen rund 10 bis 15 Rechtsextremisten,
sie reissen ein Transparent herunter und zünden es an. Auch versuchen
sie die Demonstrierenden zu provozieren. Die Polizei schreitet ein
und weist die Angreifer weg. |
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