Meldungen zu Rechtsextremismus
und Rassismus in der Schweiz April 2003

   
 
 

Lausanne, 28. April 2003
Unbekannte sprayen antisemitische Slogans an die Synagoge. Bereits zwei Monaten voher hatten Unbekannte Fenster eingeschlagen und Hakenkreuze in die Eingangstüre gekritzt. Pierre Ezri, Präsident der Jüdischen Gemeinde, erklärt gegenüber "Le Temps": "In den vergangenen 18 Monaten wurden zwei Personen, die die Kipa trugen, angegriffen. Wir haben jedes Mal Klage eingereicht. Es ist ein latenter Antisemitismus, der sich wieder bemerkbar macht."

   
  Verschiedene Ortschaften in Kantonen Aargau, Basel-Land, Bern, Solothurn, 1. April 2003
Unbekannte stecken ein Flugblatt der Nationalen Ausserparlamentarischen Opposition (NAPO) in Briefkästen. Das Flugblatt behauptet unter anderem, die Schweiz sei "so gefährdet ist wie noch nie, weil die biologische und kulturelle Existenz des Volkes auf dem Spiel" stehe. Auch "anderen europäischen Völkern" gehe es ähnlich, und deswegen betrachte sich die Napo "als Teil einer grösseren gesamteuropäischen Bewegung".